Prognosen für den Aktienhandel

Nach Meinung zahlreiche Experten steht der Aktienmarkt vor einer besseren Zukunft als bisher angenommen. In vielen Ländern neigt sich die Wirtschaftskrise dem Ende zu und Unternehmen ziehen an die Börse. Auch in Deutschland steht der Aktienhandel vor einer rosigen Zukunft. Das belegt nicht nur die Entwicklung des DAX im Jahr 2012, der als Gesamtindex so stark gewachsen ist wie nie zuvor. Allerdings ist eine genaue Prognose nicht möglich, da die Wachstumserwartungen im In- und Ausland sehr unterschiedlich sind. Die Deutsche Bundesbank rechnet in 2013 mit einem Wachstum von 0,4 Prozent, die Bundesregierung mit einem Prozent. Für Börsianer, die eine genaue Richtlinie benötigen, da sie bei falscher Prognosenanalyse mit ihrem Kapital haften, ist eine striktere Prognosenaussicht wie jene der Bundesbank eher zu empfehlen.

Gute Aussichten für den DAX dank geringen Wachstums
Ein Wachstum von 0,4 Prozent bedeutet ein knappes Umgehen einer Rezession. Dies hat zur Folge, dass die Bundesbank, welche diese Wachstumsprognose herausgibt, die Zinsen niedrig hält. Dadurch steigt die Liquidität an und der Aktienmarkt entwickelt sich positiv. Ein noch billigerer Euro, wie ihn viele für 2013 erwarten, stärkt zudem die deutsche Exportindustrie. Bestimmte DAX-Unternehmen wie BASF und Siemens stehen daher vor einem guten Jahr mit zahlreichen internationalen Aufträgen. Schlecht wirkt sich allerdings auf den DAX aus, dass durch den Wachstumsrückgang in 2013 die Steuereinnahmen sinken werden. Dies führt zu einer Belastung auf dem Arbeitsmarkt und sorgt für eine steigende Volatilität auf dem Aktienmarkt. Die Volatilität ist eine Kennziffer, die das Maß der Schwankungen von Wertpapierkursen wiedergibt.

Auf Rating-Herabstufungen der USA, von Japan und EU-Ländern setzen

Man sollte auch mit weiteren negativen Rating-Entwicklungen in bestimmten Ländern rechnen. Im EU-Raum, in den USA und in Japan sind die Zinsen subventioniert. Dies gilt jedoch nicht für die Risikoaufschläge, die drastisch steigen werden. Dadurch werden die dortigen Ratings herabgestuft. Deutschland wird 2013 von einer Rating-Herabstufung aller Aussicht nach nicht betroffen sein, gerade auch wegen des wieder erstarkenden Exportsektors. Zwar wirken sich Rating-Herabstufungen auch nicht positiv auf die Aktienmärkte aus, allerdings bieten diese gute Möglichkeiten für den Kauf von Value Stocks. Solche Aktien sind dadurch charakterisierbar, dass sie aufgrund Unternehmenszahlen und Branchenkennziffern einen deutlich höheren Wert aufweisen müssten. Aufgrund unterschiedlichster Gründe sind sie jedoch sehr günstig zu kaufen, sehr oft, weil gerade andere Aktien, etwa von Internetunternehmen, gerade in Mode kommen. Mehr zu den Prognosen und Anlageempfehlungen erhält man ebenso wie eine komplette Aktienübersicht auf Sharewise.