Mit Devisen spekulieren oder in Kredite investieren – die Unterschiede

Mit Devisen spekulieren oder in Kredite investieren – die Unterschiede

Mit Devisen spekulieren oder in Kredite investieren – eines so riskant wie das andere, wird mancher Skeptiker sagen. Diese Aussage ist in dieser Form jedoch nicht ganz richtig. Beide Investmentmöglichkeiten bieten Chancen und Risiken. Wer sich jedoch mit den Themen eingehender beschäftigt und nicht wild darauf los investiert, erkennt, dass die Chancen überwiegen. Allerdings ist der Devisenhandel das eindeutig schnellere Geschäft. Darüber hinaus sind die Summen, welche bewegt werden, deutlich größer.

Kleine Einsätze bei beiden Varianten möglich

Der Devisenhandel, der Forex, basiert bekanntermaßen auf einem Hebel. Dieser Hebel ermöglicht es, dass der Trader auch mit kleinen Summen einsteigen kann. Wer bei einem Hebel von 1 : 400 mit 100.000 Euro handeln möchte, muss lediglich 250 Euro einsetzen. Der Einstieg in eine Kreditbeteiligung fällt mit 50 Euro allerdings deutlich bescheidener aus. Im Forex trägt der Trader das gesamte Risiko alleine, trotz möglicher Absicherungsmechanismen. Bei einem Kreditengagement teilen sich mehrere Anleger in der Regel das Risiko. Das bedeutet, dass niemand alleine in einem einzelnen Darlehen investiert ist, sondern lediglich eine Tranche zeichnet. Der Vorteil liegt darin, dass auf diese Weise ein Kreditportfolio erstellt werden kann, welches Darlehen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Risikoprofilen der Darlehensnehmer umfasst. Sicher, auch im Devisenhandel lassen sich unterschiedliche Währungen, abhängig von der Volatilität zueinander, mit unterschiedlichen Risiken traden. Die Laufzeit ist allerdings in der Regel identisch, sprich, der Trade sollte am Ende des Tages geschlossen werden.

Kredite bedürfen keiner ständigen Überwachung

Während Trader, sofern sie nicht vollständig auf automatisiertes Handeln abstellen, ihre offenen Positionen durchaus im Auge behalten sollten, entfällt dies bei einem Investment in Kredite. Der Treuhänder überwacht die korrekte Rückführung des Darlehens. Natürlich befürchten viele Anleger, dass sie bei einem Kredit von privat an ein schwarzes Schaf geraten. Die Portalbetreiber durchleuchten die Anfragen allerdings sehr gründlich, bei harten Kriterien wie Insolvenz oder Strafbefehl wird die Anfrage grundsätzlich abgelehnt. Investoren sollten lediglich die Unterschiede in den Risikoeinstufungen kennen und sich die Frage stellen, ob das zu finanzierende Projekt sinnvoll ist. Im Forex kommt es im Vorfeld allerdings auf ein wenig mehr an. Trader sollten sich im Rahmen eines Demokontos zunächst mit der Handelsplattform vertraut machen und sich die notwendigen Fähigkeiten aneignen, um Kurscharts zu verstehen und mögliche Handelssignale zu erkennen. Die Auswahl des richtigen Brokers spielt natürlich auch eine Rolle. Hier hilft ein Vergleichsportal wie http://www.brokervergleich.net/forex weiter. Dieses stellt nicht nur die einzelnen Anbieter vor, sondern gibt auch einen Überblick über Handelsmöglichkeiten, Kosten und weitere Details. Gerade für Einsteiger ist ein solches Portal unabdingbar, zu unübersichtlich ist das Angebot für Laien.