CFD-Handel – für Einsteiger das Richtige?

Differenzkontrakte (= Contracts For Difference, kurz CFDs) ermöglichen Privatanlegern mit kleinen Budgets von Marktbewegungen mit sehr viel höheren Renditen zu profitieren, da man für eine Aktie nur einen Bruchteil des tatsächlichen Preises bezahlen und sich aber deren volle Rendite sichern kann. Allerdings gilt hierbei zu beachten, dass man auch das volle Risiko dabei trägt. Mit einem Einsatz von 1.000€ werden hierbei beispielsweise bis zu 100.000€ auf dem Markt bewegt, was bedeutet das hierbei schnell hohe Rendite erzielt werden können, da man sich hoher Mengen an Anteilen bedient, allerdings trägt man auch das Risiko ebensolcher großen Bewegungen. Bei einem CFD wird im Grunde nur eine Sicherheitsleistung zum Beispiel 10€ auf eine Aktie die 100€ kostet hinterlegt, den restlichen Anteil trägt zunächst der CFD-Anbieter.

Vorteile eines CFD

Natürlich gibt es nicht nur Nachteile beim Handel mit CFDs wie er etwa auf cmcmarkets.de durchführbar ist, denn hierbei lässt sich bereits mit geringem Eigenkapital, schon ab wenigen hundert Euro, ein Konto eröffnen mit dem sich der CFD-Handel durchführen lässt. Desweiteren ist das Produkt selbst sehr einfach gehalten, man arbeitet mit seinem Kapital anteilig im viel größerem Maßstab, sodass man die volle Rendite ausschöpft aber auch das volle Risiko trägt. Außerdem ermöglichen CFDs Rendite die in dieser Größenordnung die sonst nur mit sehr viel komplizierteren und mit höherem Eigenkapital ausgestatteten Finanzinstrumenten zu erreichenden wären. Als Anleger kann man von Kursentwicklungen der diversen Indices, Währungen, Aktien, Anleihen, Rohstoffen und anderen Märkten profitieren ohne das ein besonderer Zugang zur Terminbörse notwendig ist.

Für wen sind CFDs gedacht?

CFDs sind auf Privatanleger mit geringerem Kapital zugeschnitten, sodass sich die Gebühren für anfallende Geschäfte bei den verschiedenen Brokern auf nur wenige Punkte beschränken, häufig auf 1,0 Punkte bei Index-CFDs. Zwar erfolgt der Handel von CFDs außerbörslich, jedoch entziehen sie sich dadurch nicht den amtlichen Regulierungen den der jeweiligen Finanzaufsichtsbehörden wie zum Beispiel der Bafin, der FCA oder MFSA.

Sicherheit bei CFDs

Natürlich lassen sich mit CFDs in kurzer Zeit sehr hohe Gewinne erzielen, die für die meisten Privatanleger ohne CFDs nicht in dieser Größenordnung möglich wären. Allerdings lassen sich durch den Aufbau der CFDs auch Verluste ausgleichen beziehungsweise minimieren, sollte man absehen können das der Kurs für ein Wertpapierportfolio sinkt. Viele Anbieter helfen ihren Anlegern mittlerweile mit verschiedenen Möglichkeiten dabei ihre Verluste zu minimieren indem sie Kurse für richtiges Handeln mit CFDs und Tools zum Handel bereitstellen. Viele sind mittlerweile auch dazu übergegangen bestimmte Nachschusspflichten zugunsten ihrer Kunden auszuschließen.